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  • MBT034 Batterieforschung – Technik der Zukunft? mit Peter Bieker

    Wie funktionieren Lithiumionenbatterien? Was kommt nach den Lithiumionenbatterien? Und warum haben wir immer noch Bleibatterien in unseren Autos? Auf all diese Frage hat unser Gast Dr. Peter Bieker eine Antwort. Wir trafen ihn in Münster am meet, dem Münster Electrochemical Energy Technology, wo an neuen Batterietypen und der Verbesserung von bestehenden Batterietypen geforscht wird.

  • MBT033 JuFORUM Congress 2019 in Münster

    Die dritte Schnapszahl ist erreicht und wir waren zur Feier dieses Jubiläums mal wieder auf Reisen. Wir waren vom 20. bis 23. März in Münster auf dem Jungforscher Congress des juFORUM in Münster. Das ist ein Verein, in dem sich viele Menschen versammeln, die mal an jugend forscht teilgenommen haben oder sich generell für Forschung interessieren. Es sind viele NaturwissenschaftlerInnen dabei, aber auch MedizinerInnen und SchülerInnen, man trifft also sehr verschiedene Menschen. In der heutigen Episode berichten wir über den Congress, welche Forschungeinrichtungen wir gesehen haben. Zum einen den Link zur Seite des juForums: https://www.juforum.de/ Dann waren wir in der Arbeitsgruppe von Professor Karst: https://www.uni-muenster.de/Chemie.ac/en/karst/index.html Außerdem haben wir Vorträge von Bayer und d fine gehört (Keine Links, da wir keine Werbung machen wollen) Am zweiten Tag waren wir bei Cells in Motion, dem Exzellenzcluster der Uni Münster: https://www.uni-muenster.de/Cells-in-Motion/ und haben mit der Nachwuchsgruppenleiterin Noelia Gonzalez gesprochen: https://www.uni-muenster.de/Cells-in-Motion/people/all/alonso-gonzalez-n.php Außerdem waren wir am Zentrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie (Wem Andorlogie nichts sagt, wird in dieser Folge lernen, was es damit auf sich hat): https://www.ukm.de/index.php?id=reprocen_uebersicht Außerdem waren wir beim Meet, dem Batterieforschungszentrum der Uni Münster: https://www.uni-muenster.de/MEET/ und haben mit Peter Bieker gesprochen, der dort forscht und uns viel über die Forschung an lithiumbasierten Batterien und deren Zukunft in der Mobilität und anderen Bereichen gegeben hat: https://www.uni-muenster.de/MEET/team/bieker.shtml Am Freitag Nachmittag waren wir dann noch beim Unternehmen Emsis, die Detektor-/ Kamerasysteme für Transmissions-Elektronen-Mikroskope herstellen und die passende Software zum Auslesen dieser Kameras mitliefern: https://www.emsis.eu/home/ Außerdem haben wir ein Interview mit der Gründerin von Bex Biotec geführt, die die Auswirkungen von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf die Pflanzen untersuchen: https://www.bex-biotec.com/ Dazu in einer späteren Folge mehr. Außerdem möchte ich diese Stelle nutzen und auf den wunderlvollen Wochenmarkt in Münster verweisen, der lohnt sich wirklich sehr. Und die Stadt ist auch wunderschön. (Wem das hier auffällt und es auf Twitter mit @Jeanette_Geh oder an @MandelbrotTalks schreibt, bekommt eine unserer exklusiven Mandelbrt Talks Tassen geschenkt. Viel Spaß beim Hören und bis in zwei Wochen!

  • MBT032 Nanophysik mit Johannes Pauly

    Hier kommt Folge 32 von Mandelbrot Talks! Johannes Pauly studierte Physik an der Universität Paderborn und arbeitet jetzt in der Öffentlichkeitsarbeit des Max-Planck Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen. Wir sprachen mit ihm zunächst über seine Masterarbeit, die aus dem Gebiet der Nanophysik kam. Allgemein geht es dabei um das Herstellen und manipulieren von kleinen Strukturen, die nur einige hundert Nanometer groß sind. Vieles davon ist zwar Grundlagenforschung, im größeren Kontext knüpfen sich an diese Forschung aber auch große Hoffnungen für die Entwicklung neuer, immer kleinerer Elektronik. In Johannes Forschungsprojekt ging es nun darum, aus einer Oberfläche heraus Nanodrähte wachsen zu lassen. Wie das genau funktioniert und welche Probleme sich dabei ergeben, erzählt er im Interview und gibt dabei auch interessante Einblicke in den Forschungsalltag insgesamt. Nach seinem Studium absolvierte Johannes ein Volontariat bei der Pressestelle der Uni Paderborn und arbeitet nach einigen Jahren dort nun in der Öffentlichkeitsarbeit des Max-Planck Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen. Dies haben wir zum Anlass genommen, auch ihn einmal zu fragen, warum für ihn Wissenschaftskommunikation so wichtig ist, und wie sie erfolgreich funktionieren kann. Viel Spaß bei dieser Folge!

  • MBT031 Proteinstrukturen mit Lars Redecke

    In unserer neuen Folge präsentieren wir Euch ein faszinierendes Interview mit Professor Lars Redecke, der an der Universität zu Lübeck und am Hamburger DESY Campus an der Struktur von Proteinen forscht. Wir haben ihn beim gemeinsamen User Meeting 2019 des European XFEL und DESY getroffen. Dort haben wir Herrn Redecke im Gebäude des Centre for Free Electron Lasers getroffen. Professor Redecke erforscht mit seiner Gruppe als Anwender des European XFEL die Struktur von Proteinen mit Hilfe von Interferenzeffekten. Dies ist möglich, wenn die Proteine in als Kristalle vorliegen. Teilweise existiert diese Form von Natur aus (Insulin), häufig bedarf es aber viel Arbeit, um die Kristallstruktur zu erreichen. Die Struktur der Proteine ist in mehreren Dimensionen organisiert. Auf atomarer Ebene bestehen Proteine aus einer Aneinanderreihung von Aminosäuren, die durch unsere DNS kodiert wird.

  • MBT030 Genetik, Biochemie & Designmäuse – mit Freia Krause

    Zu unsere Jubiläumsfolge präsentieren wir Euch ein spannendes Gespräch über Biochemie. Aber zunächst zu unseren fließigen Podcastern. Jeanette ist nach der Nacht des Wissens wieder in Helsinki und mitten im Semester, Zettelabgaben, Vorlesungen und selber unterrichten stehen auf dem Plan. Zwischendurch hat sie trotzdem noch Zeit einen Science Slam zu organisieren. In Göttingen ist das Semester grade zu Ende gegangen und Christoph muss Klausuren schreiben und andere Klausuren korrigieren. Unser heutiges Interview hat Jeanette am 24. Januar 2019 im biochemischen Institut der Univesität zu Kiel aufgenommen. Wir befinden uns quasi direkt im Labor und sprechen über eine Krankheit, die Freia erforscht. Bei dieser Krakheit handelt es sich um eine genetische Veränderung, bei der ein Rezeptor an der Außenseite einer Zelle verändert ist. Dieser Rezeptor ist ein Protein, das aus vielen Aminosäuren besteht. Ist der Patient nun von dieser Krankheit befallen, ändert sich dieser Rezeptor um eine Aminosäure und ein Signal von vielen kann nicht weiter in die Zelle geleitet werden. Auswirkung dieser Krankheit ist, dass sich die Schädelform ändert. Freia hat diese Krankheit für ihre Bachelorarbeit zunächst im Reagenzglas untersucht. Inzwischen hat die Arbeitsgruppe "Designmäuse" bekommen, die genau diesen Gendefekt aufweisen. Die Mäuse werden mit der Methode CRISPR/Cas bearbeitet und tragen dann diesen gendefekt in ihrer Keimbahn, d.h. sie geben sie an ihre Nachfahren weiter. Die gelieferten Designmäuse mussten zunächst charaktierisiert werden und dann vermehrt. Mit den Nachkommen werden dann die Experimente gemacht. So untersucht man in einem Mini-Computertomographen die Schädelform der Mäuse, man untersucht das Blut aus dem Herzen und weitere Organe. Wir freuen uns, wenn Ihr uns in den sozialen Medien folgt. Viel Spaß beim Hören und bis zum nächsten Mal!

  • Mandelbrot Talks beim European XFEL und DESY User Meeting 2019

    Es ist Freitagabend am 25.01.2019. In der jetzt endenden Woche hat das gemeinsame jährliche User Meeting des European XFEL und DESY stattgefunden. Dort treffen sich mehrere hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, […]

  • MBT029_Nacht der Wissens 2019

    Hier ist Folge 29 unserer Mandelbrot Talks! In dieser Folge präsentieren wir Euch unsere Diskussionsrunde vom 26. Januar 2019, die wir mit drei Gästen im Rahmen der Göttinger Nacht des Wissens geführt haben. Unser Oberthema waren dabei Biophysik und die Arbeit im Labor. Unsere Gäste waren: Jörg Enderlein: Professor Enderlein studierte an der Universität Odessa Physik und schloss an dieses Studium eine Promotion der Humboldt-Universität Berlin an. Nach Aufenthalten in Los Alamos, Regensburg, am Forschungzentrum Jülich und Tübingen ist er seit 2008 Professor am dritten physikalischen Institut an der Universität Göttingen. Er forscht mit seiner Gruppe an Einzelmolekül-Fluoreszenzmikroskopie und deren Bildgebung und an Protein Dynamik und der Faltung selbiger. In seiner Gruppe forschen Physiker, Biologen und Informatiker an Methodenverbesserung, in Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich 937 und vielen weiteren auch internationalen Gruppen. Jan-David Nicolas: Jan-David studierte an der Universität Göttingen Physik und promovierte hier dann von 2015 bis 2018 am Institut für Röntgenphysik. Sein Thema war die Röntgenanalyse von biologischen Zellen und Gewebe durch Streuung, sowie kohärente Bildgebung auf verschiedenen Skalen. Nach der Promotion ist er in Göttingen geblieben und arbeitet weiter an diesen Themen. Michael Berger: Michael studierte an der Universität Bochum Physik und spezialisierte sich während seines Studiums auf dem Gebiet der Neuroinformatik. Anschließend promovierte er am Deutschen Primatenzentrum, DPZ, hier in Göttingen. Dabei untersucht er, wie das Gehirn Armbewegungen plant und ausführt. Nach seiner Promotion arbeitet er auch weiterhin am DPZ an diesem Thema. Mit diesen drei Gästen haben wir zunächst einzeln über ihre Forschung, bevor wir dann zu gemeinsamen Themen gekommen sind, darunter die Zeitskalen von Forschungsprojekten, die Bedeutung wissenschaftlicher Kooperationen, das Leben und die Karriereplanung im Wissenschaftsbetrieb sowie das Gelingen guter Wissenschaftskommunikation. Uns hat dieses etwas andere Format sehr viel Spaß gemacht, wir hoffen, euch gefällt diese Folge ebenfalls. Liebe Grüße, Jeanette und Christoph

  • MBT028 Didaktikforschung – mit Alice Langhans und Judith Schidlo

    Frohes neues Jahr 2019! Wir wünschen Euch ein glückliches und erfolgreiches Jahr, viele Veröffentlichungen und Abschlussarbeiten! Jeanette berichtet vom Chaos Communication Congress in Leipzig (35C3). Christoph kann über den Workshop zur theoretischen Physik von der jDPG berichten, an dem er teilgenommen hat. Für diese Folge waren wir am Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. Dort haben wir mit den Doktorandinnen Alice Langhans und Judith Schidlo gesprochen. Alice promoviert zu Pädagogik der Physik, sie hat Physik und Mathematik auf Lehramt für Gymnasium studiert und arbeitet seit 1 1/2 Jahren an ihrer Promotion. In dieser Arbeit untersucht sie den Erfolg einer Fortbildung für Physiklehrerinnen und -lehrer, die forschungsorientiertes Lehren ermitteln soll. Dazu füllen die Teilnehmenden der Fortbildung nach selbiger aus und Alice wertet diesen aus. Außerdem führt sie anhand von Einzelfällen eine Unterrichtshospitation durch und untersucht, wie weit die Lehrkräfte forschungsbasierten Unterricht durchführen. Die Schülerinnen und Schüler dürfen nach der Hospitation auch einen Fragebogen ausfüllen. Ein Fokus liegt hierbei auf den Auswirkungen von forschungsbasiertem Lehren auf die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler. Judith promoviert in der Gruppe Chemie-Didaktik zum Thema Medizinforschung. Studiert hat sie Chemie und Biologie auf Lehramt. Sie möchte durch Interviews von Schülerinnen, Schülern, ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen herausfinden, was Schülerinnen und Schüler über Medizinforschung und die Methodik dahinter wissen, wie das korreliert mit der tatsächlichen Forschung und wie man einen Workshop-Tag für Schülerinnen und Schüler zum Thema Medizinforschung gestalten kann. Dazu interviewt sie bis zu 30 Schülerinnen und Schüler zu deren Wissen über Medizin und -forschung. Außerdem sprechen wir über das Lehramstsstudium, die Perspektiven von Studierenden, die Lehramt studiert haben und über den Einsatz von Statistik in der Didaktikforschung. Viel Spaß beim Hören und bis bald! Eure, Jeanette und Christoph

  • MBT027 Skyrmionen – mit Felix Büttner

    Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Unsere Weihnachtsfolge wird Euch präsentiert von Jeanette im verschneiten Helsinki und Christoph im weihnachtlichen Göttingen mit einem Interview mit Felix Büttner vom MIT von Oktober, der an sogenannten Skyrmionen forscht. Was es damit auf sich hat und inwiefern diese der Datenspeicher der Zukunft sein könnten, erfahrt ihr im Interview. Viel Vergnügen beim Hören! Einige Punkte aus dem Interview: Felix hat in Göttingen studiert und in Berlin und Mainz promoviert, nach einem Zwischenstopp bei Daimler ist er nach Boston gegangen und forscht weiter an magetischen Quasiteilchen, Skyrmionen. Skyrionen sind Wirbel im Magnetfeld, die sich zweidimensional bewegen können. Felix studiert diese Teilchen sowohl theoretisch, als auch experimentell. Experimentell "filmt" er die Teilchen und untersucht unter angelegter Kraft die Bewegung der Skyrmionen. Theoretisch untersucht er, welche Materialien diese aufweisen können. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Arten von Skyrmionen, bei denen eines durch klassische Felder und das andere durch Quantenfelder stabilisiert wird. Da oft das Wort topologisch fällt, ist hier noch einmal der Link zum Wikipediaartikel über Topologie. Der englische Artikel hat sehr anschauliche Graphiken, hier entlang. Es gibt langfristig die Hoffnung, Skyrmionen könnte man als Speicher im Computer benutzen, um die Limitierungen der aktuellen Speichermöglichkeiten zu umgehen. Die Besonderheit wäre, die Skyrmionen und damit die Informationen auf der Festplatte bewegen zu können und so das Lesen und Schreiben deutlich zu beschleunigen. Frühere Techniken gab es schon in Form eines Bubble Memory (Magnetblasenspeicher), diese ließen sich allerdings nicht genügend miniaturisieren und so wurden die Bubblespeicher von den Festplatten abgelöst. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass Bubbles und sogenannte Quantenskyrmionen ein ähnlicher Mechanismus zugrunde liegt. Anders als die Bubbles lassen sich die Systeme mit Quantenskyrmionen aber sehr gut verkleinern, da sie durch andere Effekte stabilisiert werden, und sind deshalb wieder ein aussichtsreicher Kandidat. Sicher ist allerdings noch nichts, dass es irgendwann Skyrmionspeicher geben wird, da sich die Forschung hierzu noch in einem frühen Stadium befindet. Außerdem hat Felix uns noch von seiner Zeit bei Daimler erzählt, wie sich Grundsätzlich die Arbeit in der Wissenschaft und der Wirtschaft unterscheidet. Für ein Unternehmen spielt bei der Entwicklung immer eine wichtige Rolle, dass Innovationen nicht zulasten der Zuverlässigkeit gehen, sodass diese oft etwas konservativer ausfallen. Ein weiterer Unterschied ist zum Beispiel, dass Unternehmen sich naturgemäß möglichst nicht zu abhängig von einzelnen Mitarbeiter*innen machen, während in der Wissenschaft die eigene Forschung oft ruht, wenn man nicht zur Arbeit kommt. Auf die Frage, was einen als Physiker für die Arbeit in der Industrie qualifiziere, sagte er uns: "Was man als Physiker [...] hat, ist, dass man Generalist ist, dass man sehr breite Probleme angehen kann, [...] es geht mehr darum, dass man lernt, harte Probleme zu lösen." Am Ende berichtete er uns auch noch von seiner Erfahrung am MIT. Unterschiede waren unter anderem, dass Geld für equipment eher sparsam ausgegeben wird, sondern viel mit unter den Arbeitsgruppen geteilt wird gegen Mietgebühr. Anders herum steht laut Felix mehr Geld für Wissenschaftsstellen zur Verfügung. Wenn ihr Kommentare oder Anregungen zur Sendung habt, schreibt uns gerne eine Mail info@mandelbrot-talks.de: Wir wünschen Euch eine gute Zeit und einen energetischen Start in 2019, Eure Jeanette und Christoph.

  • MBT026_BepiColombo und Jupiter Icy Moons – mit Patrick Bambach

    Hier kommt nun Folge 26 unseres Podcasts. Diese Woche hört ihr ein Interview mit Patrick Bambach. Er ist Ingenieur am Max Planck Institut für Sonnensystemforschung und war und ist dabei an mehreren Raumfahrtmissionen beteiligt, speziell der Technik der Spektroskope an Bord. Im Interview erzählt er uns von den Missionen BepiColombo und Jupiter Icy Moons (JUICE), warum diese spannend sind und was man dort herausfinden möchte. Zudem sprechen wir mit ihm auch über die Zukunft der europäischen Raumfahrt und deren Raketenprogrammen in Zeiten von privaten Anbietern wie SpaceX. Viel Spaß und einen schönen Advent!

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