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  • MBT024_67P bekommt Besuch – mit Carsten Guettler

    Folge 24 der Mandelbrot Talks - heute mit Carsten Güttler. Wer hat den Namen erkannt? 67P ist die Kurzbezeichnung für den Kometen Churyumov-Gerasimenko aus der Jupiter-Familie. Zunächst einmal aber stellen wir unseren Interviewpartner Carsten Güttler vor, der in Braucnschweig Physik studiert hat und nach seiner Promotion zum Thema Planetenentstehung nach Japan ging und nun am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen forscht. Bei der Rosetta Mission hat er an der OSIRIS Kamera mit gearbeitet, welche zusammen mit 10 anderen Instrumenten und dem Lander Philae 2004 in Richtung "Chuy", wie Churyumov-Gerasimenko liebevoll genannt wird, aufgebrochen ist. Wir sprechen über Probleme mit der technik, z-B- wurch circa 20% der Bilder, die Rosetta aufgenommen hat, mit einem kaputten Shutter gemacht. Wie man solche Probleme Milionen von Kilometer entfernt löst, erklärt uns Carstem im Interview. Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von Objekten im Kuipergürtel für die Erforschung der Anfänge unseres Planeten und wie überhaupt Wasser hierher kam. Zum Schluss sprechen wir über kommende Projekte, unter anderem über ein Projekt zur "Planetary Protection", also wie die Menschheit Asteroiden, die auf Kollisionskurs mit der Ersde sind, abwehren kann. Viel Spaß beim Hören!

  • MBT023_Nanochemie mit Zunhao Wang

    Heute: Mandelbrot Talks' Folge 23 mit einem einem Interview zu Nanochemie. In Göttingen hat das Semester wieder angefangen, während in Helsinki schon die erste Unterrichtsphase vorbei ist. Mitten in den Vorbereitungen, in Jeanettes Fall, zu Ausflügen in der freien Woche und, in Christophs Fall, Vorlesungen und Übungen, sind wir durch Vermittlung des juFORUM  zu einem spannenden Interview mit Zunhao gekommen. Er studiert im Master an der Leibniz-Universität in Hannover im Studiengang Material- und Nanochemie. Mit ihm sprechen wir über seine Masterarbeit, die sich mit der Herstellung und Charakterisierung von Nanopartikeln und mit der Floureszenzverstärkung beschäftigt.  Dafür stellt er Metallnanopartikel (Platin oder Silber) und Halbleiternanopartikel (Calciumselenid) her, deren Dicke ca. ein Tausendstel derer eines Haares entspricht. Cadmiumselenid ist ein Halbleiter, also ein Kristall, in den periodisch Fehlstellen platziert werden, deren physikalische Eigenschaften viele technische Anwendungen nutzen. Nachdem die Partikel zufriedenstellend hergestellt sind, werden diese "vermischt". In der bisher verwendeten Technik werden die Metall- und die Halbleiterpartikel durch eine Silicaschicht getrennt. Zunhao will im Laufe seiner Arbeit diese Technik so abändern, dass die Partikel in Lösung vorliegen, also die einzelnen Partikel von einer Silicaschicht umgeben sind, an die sich die Halbleitepartikel anheften. Wenn dann die Proben fertiggestellt sind, werden die Halbleiterparikel durch eine UV-Lampe zum Leuchten angeregt (Fluoreszenz), dabei findet auch eine plasmonische Anregung der Metallpartikel statt, wodurch dann auch die Anregung der Halbleiterpartikel verstärkt wird. Zuletzt noch etwas in eigener Sache: Unsere Seite gibt es jetzt auch auf Englisch, ihr könnt uns jetzt also weltweit bewerben bei Euren Wissenschaftskontakten, Freunden und allen, die ihr kennt! Wir suchen für unsere Liveshow am 26.01.2019 noch interessierte Biophysikerinnen und -physiker, die mit uns 60 min über ihr Forschungsgebiet reden möchten. Viel Spaß beim Hören und bis in zwei Wochen, Eure Jeanette und Christoph

  • MBT022_Intelligente Stromnetze

    Herzlich Willkommen zu Folge 22 von Mandelbrot Talks. Heute spricht Christoph in einem Interview mit Dr. Benjamin Schäfer vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) über die Simulation von selbstorganisierten Stromnetzen. Aber zunächst geht es wie immer um unsere Erlebnisse der letzten Wochen. Da Christoph zu Besuch in Helsinki ist, gibt es heute mal eine live Aufnahme. Zunächst sprechen wir über die Entwicklung des Stromnetzes in Europa und was wir für die Entwicklung von Stromnetzen für die wachsende Bevölkerung in Afrika lernen können. Außerdem diskutieren wir über Differentialgleichungen und ihre Lösungen. Im weiteren sprechen wir auch über den Unterschied zwischen konventionellen und erneuerbaren Kraftwerken und ihre Auswirkungen auf die Frequenzschwankungen im europäischen Stromnetz. Banjamin und seine Kollegen simulieren das Stromnetz weitensgehend unbeeinflusst und beobachten dann die Selbstorganisation des Systems. Dies ist auch für das wirliche Stromnetz eine gute Näherung, da menschliche Regulierendmaßnahmen fr Zwischenfälle im Stromnetz meistens erst dann greifen, wenn das Netz schon selbst reguliert hat. Grund dafür ist schlicht die langsame reaktionszeit des Menschen. Zu den Ergebnissen, die die Gruppe schon erzielt hat gehören folgende Punkte: Das Braess-Paradoxon hat auch einen Einfluss auf Stromnetze. Wikipediaartikel zum Braess-Paradoxon Geometrische Frustration ist ein wichtiger Punkt in Stromnetzen, damit die Phase an Knoten in unterschiedlichen Kreisen in der Summe Null ergibt. Somit ist zu bedenken, ob man neue Kreise immer einfach dazu bauen kann. Geometrische Frustration Selbstorganisierende Haushaltsgeräte und Autos werden immer wichtiger werde. In einem Stromnetz der Zukunft, das deutlich dezentraler gestaltet sein wird, als unser heutiges sollten sich haushaltsgräte an der Netzschwankung orientieren, um zu bemerken, wann viel Strom im Netz ist. Somit könnte sich die Waschmaschiene genau dann anschalten, wenn viel Strom verfügbar ist. Des Weiteren sprechen Banjamin und Christoph über das europäische Stromnetz, in dem man gar keine Ländergrenzen erkennen kann und in Spanien Kraftwerksbetreiber es bemerken, wenn in Polen ein Kraftwerk ausfällt. Dann sprechen wir noch über die Anwendung der Simultionen und exerimentelle Verwirklichungen am niedersächischen Energieforschungszentrum. Auslandsaufenthalte besprechen wir schließlich auch noch und enden mit einigen Veranstaltungshinweisen. Viel Spaß beim Hören und bis zum nächsten Mal! Eure, Jeanette und Christoph Mails an: info@mandelbrot-talks.de

  • MBT021 – Biologische Uhren mit Vinodh Ilangovan

    Jeanette ist frisch für Euch aus Lappland zurück gekommen, während Christoph ein spannendes Interview mit Vinodh Ilangovan aufgenommen hat. Er ist ein indischer Biologe, der am Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie als Postdoc forscht. Im Interview sprechen Vinodh und Christoph über biologische Uhren, also den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus von Menschen. Diesen zu untersuchen die sehr schwierig, da man Menschen schlecht ihr Leben lang in eine dunkle Kammer unter regulierten Bedingungen stecken kann. Daher wählen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für diese Studien oft so genannte Modellorganismen, meist Mäuse oder Fruchtfliegen. Bei denen kann man Generationen von Tieren durch ihre kürzere Lebenszeit besser erfoschen und auch der genetische Code ist deutlich kürzer als bei Menschen. Im weiteren lernen wir viel über Genetik. Die DNA bei allen Lebewesen wird in regelmäßigen, nach Zelltyp und Lebensumständen variierenden Zyklen durch die RNA abgelesen und daraufhin Proteine, Enzyme und Botenstoffe im allgemeinen produziert. Es gibt ebenfalls Mechanismen, wenn Teile der DNA nicht abgelesen werden, indem diese gehemmt werden. Zum Beispiel werden über Tag keine Hormone produziert, die Müdigkeit bewirken, wenn man in der Nacht zuvor genug geschlafen hat. Oder wenn man schläft, wird nicht produziert, was Hunger verursacht. Diese Regelkreise kann man durch Veränderungen der DNA unterbrechen und beeinflussen. Solche genetischen Veränderungen werden dann an den Modellorganismen vorgenommen und deren Verhalten anschließend untersucht. Diese Forschung soll dann ermöglichen, die bioligische Uhr von Menschen besser zu verstehen und Tagesabläufe besser daran anzupassen, was auch einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge darstellt. Auch gibt es mitlerweile schon erste Versuche, mittels Medikamenten die innere Uhr zurückzusetzen und so die Auswirkungen eines Jet lag zu reduzieren. Außerdem sprechen wir über die Wichtigkeit von Wissenschaftskommunikation. Vinodh hat an einem sehr interessanten Wettbewerb "Dance your PhD" teilgenommen, worum es sich hierbei handelt, erfahrt ihr in diesem Video: Dance your PhD mit Vinodh Falls ihr sehen und lesen wollt, wie ein Studium in Helsinki so aussieht, dann guckt gerne mal auf Jeanettes Blog. Zuletzt reden wir auch über die ethischen Bedenken bei Tierversuchen. Mehr dazu im Podcast. Falls ihr Frage oder Anregungen habt, dann immer her damit, entweder direkt unter dieser Folge kommentieren oder eine Mail an info@mandelbrot-talks.de schreiben. Jetzt auf jeden Fall noch viel Spaß beim Hören! Eure Christoph und Jeanette

  • MBT020 European XFEL Teil 2 mit Andreas Galler

    Hier kommt die zweite Folge zu unserem Besuch am European XFEL mit einem weiter Interview. Dieses mal mit Andreas Galler, der in der Messinstrumente-Arbeitsgruppe in Hamburg arbeitet. Auch er gibt viele spannende Einblicke in die praktische Arbeit als Wissenschaftler am XFEL. Zuvor holen wir noch einmal etwas weiter aus und erzählen etwas mehr über das European XFEL an sich, dessen Hintergründe und auch ein paar Anekdoten von unserem Besuch. Viel Spaß damit, vielen Dank nochmals and Herrn Galler, Rosemary Wilson und Frank Poppe!

  • MBT019 European XFEL mit Jan Grünert

    Diese Woche waren wir für euch im European XFEL (X-Ray Free Elektron Laer) in Hamburg bei Dr. Jan Grünert. Hier werden Elektronen beschluenigt und durch deren Ablenkung im Magnetfeld Laserblitze im Röntgenbereich erzeugt. Durch die hohe Energie und die kleine Wellenlänge lassen sich damit kleine Strukturen wie Viren und Proteine untersuchen. Dr. Jan Grünert leitet eine Arbeitsgruppe am XFEL, die sich mit der Charakterisierung der Laserblitze beschafft. Dies ist essentiell, um diese für Experimente nutzen zu können. Wir hoffen, euch gefällt diese Folge, gebt uns gerne Feedback! Vielen Dank an dieser Stelle an die PR-Abteilung vom XFEL, insbesondere an Rosemary Wilson, und natürlich Herrn Dr. Grünert. Viel Spaß!

  • Unsere Tassen sind da!

    Schon seid einiger Zeit verteilen wir an alle unsere Interviewpartnerinnen und -partner eine unserer Tassen. Individuell gedruckt (und spülmaschinenfest) sind sie nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch ein cooles […]

  • MBT018 – Dragan Mihailovic

    Hier kommt unsere letzte Folge vor einer kleinen Sommerpause! Dieses Mal hört ihr ein Gespräch mit einem weiteren Gast beim Göttinger Physikalischen Kolloquium, Dragan Mihailovic. Er beschäftigt sich in seiner Forschung mit metastabilen Zuständen und arbeitet an deren experimenteller Realisierung in bestimmten Materialien. Im Interview wird er aber auch allgemeiner und erzählt von der Mestabilität des Universums, die mittlerweile als sehr wahrscheinlich gilt. Was das alles genau bedeutet, und was genau Metastabilität eigentlich ist, das erfahrt ihr in dieser Folge. Davor erzählen wir wie üblich aus unserem Leben als Studierende. Im August legen wir dann eine kleine Sommerpause ein, die nächste Folge erscheint deshalb erst am 31.08.2018. Bis dahin alles Gute und einen weiterhin schönen Sommer. Jetzt aber erstmal viel Vergnügen mit dieser Folge!

  • MBT017 mit Prof. Claus-Dieter Ohl

    Dieses Mal hört ihr ein Interview mit Prof. Claus-Dieter Ohl von der Universität Magdeburg, der sich mit weicher Materie beschäftigt. Was das genau heißt, und welchen Einfluss der Effekt der Kavitation auch in der technischen Anwendung hat, erfahrt ihr in dieser Folge. Da er eine Zeit lang in Singapur geforscht hat, haben wir mit ihm auch über die Bedeutung von Auslandssemestern im Studium gesprochen. Viel Spaß!

  • MBT016 Interview mit einem der Macher der Phyphox-App

    Hier kommt Mandelbrot Talks Folge 16! Dieses mal haben wir ein Interview mit Dr. Sebastian Staacks für euch. Er ist Mitentwickler und Erfinder der Smartphoneapp Phyphox. Das ist eine App, die die physikalischen Sensoren vom Smartphone nutzt, um damit physikalische Messungen durchzuführen. Dies ist einerseits eine coole Spielerei für den Alltag, eröffnet aber auch neue Möglichkeiten für den Physikunterricht in der Schule. Im Interview erzählt er, wie er auf die Idee gekommen ist, wo Phyphox schon zu Einsatz kommt und wie sich seine berufliche Karriere durch die App verändert hat. Wie immer kommentieren wir das Gehörte natürlich und erzählen am Anfang ein bisschen aus unserem Leben. Viel Spaß! Weitere Informationen über die App gibt es auch hier: https://phyphox.org/

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